Sven (2015)
Pastell und Acryl auf Papier
51 cm x 39 cm






Anlässlich der Ausstellung ‚Die Zukunft ist das neue Ding‘ baten wir, Nora Mona Bach und Sebastian Gerstengarbe,
die teilnehmenden Künstler*innen um Partizipation an den Inhalten dieser Internetseite, anstelle eines gedruckten Kataloges:
Um die drögen Vitabeiträge und Ausstellungslisten, die wir alle auf unseren Seiten haben nicht nochmal herzuzeigen,
haben wir uns einen Fragebogen überlegt, den jede*r so ernst oder verspielt und so vollständig, wie sie*er wollte, ausgefüllt hat.


Was ist das neue Ding?
Die Rettung der Welt

Adresse deiner Website?
www.sebastianharwardt.de

Was machst Du?
Handzeichnung, Lasurmalerei, Farbholzschnitt

Woher kommt das?
Aus meinem Interesse an der Welt und dem Wunsch diese abzubilden.

Wie lange brauchst du dafür?
Unterschiedlich – kann sich auch mal ¸ber mehrere Jahre erstrecken.

Wen willst du beeindrucken?
Meine Eltern 😉

Wer beeindruckt dich?
Mein Sohn 🙂

Kannst du von deiner Kunst leben?
nein

Welche Art Kunst wäre dir peinlich?
kommerzielle Kunst

Sammelst du Kunst?
Ja unbedingt!

Was sammelst Du sonst?
LP’s, Münzen und Geldscheine, Briefmarken und sonstige Fundstücke

Wie sieht es in Deinem Atelier aus?
Gemütlich: Große Fenster und viel Licht, Teppich, Kanapee, Musikanlage, Plattensammlung, Sessel, Grafikschrank, Schreibtisch, Schnitzwerkzeug, Druckstöcke, Leinwände, Farben, Bilder

Was siehst Du vom Atelier aus?
Den Industrie-Charme von Halle Ost

Atelier frühmorgens, tagsüber oder nachts?
Ja

Beeindruckender Moment im Atelier?
Das Zurücklehnen und Innehalten im Prozess und der Moment kurz vor dem Abschluss eines Bildes.

Schlimmster Moment im Atelier?
Wenn die Platte springt!

Was, wenn nicht Künstler?
Grundschullehrer

Wer ist Thomas Rug?
Ein großer Künstler, der sich auf vielen Ebenen bewegt und in verschiedenen Techniken meisterhaft ist. Und ein wunderbarer Lehrer, der den Blick öffnet und so frei ist, sich und seine eigenen Vorstellungen gegenüber denen des Schülers zurückzunehmen.

DAS Bildungserlebnis während des Studiums?
Als Axel mir zeigte, was Farben sind und wie sie sich zueinander verhalten.

Vorbild früher / heute / immer?
Becher, Beckmann, Dürer, Grossberg, Degas, Delacroix, Dix, Feininger, Felixmüller, Grieshaber, Grosz, Hockney, Hokusai, Holbein, Kandinsky, Kirchner, Menzel, Rauschenberg, Schad, Schiele, Schwitters, Toulouse-Lautrec, van der Weyden, van Gogh, Wurm

Welche Kunstform, wenn nicht deine?
Schmuckkunst 🙂

Vorzüglicher Moment in den Werkstätten?
Als die neue Offset-Presse in die Burg kam und Axel und ich dann das erste Motiv druckten.

Politik und Kunst?
Vorsicht! Kann in Kombination schnell anklagend wirken.

Religion und Kunst?
War mal wichtig.

Rausch und Kunst?
Schließt sich nicht aus.

Provinz oder Metropole?
Provinz

Analog oder digital?
analog

Gegenstand?
Mein Aspire 5610Z

Witz?
Was ist gelb und flattert im Wind? Eine Fahnane.

Theaterstück?
Konzert für eine taube Seele

Getränk?
Rotwein

Roman?
Schlafes Bruder

Jahreszeit?
Sommer

Film?
Stolz und Vorurteil von Joe Wright

Mahlzeit?
Ofengemüse

Buch?
Der Koran

Lied?
FSK – Dr. Buzzard’s Original Savannah Band

Website?
www.kicker.de

Musik?
Pop

Serie?
Stranger things und Black mirror

Spiel?
alle Klugscheifler-Spiele

Entertainer*in?
Jan Böhmermann

Kleidungsstück?
Strickjacke von Opa

Wort?


Beste Ausstellung in letzter Zeit?
Sebastian Harwardt – Malerei und Farbholzschnitt in der Tangermünder Salzkirche

Sehnsuchtslandschaft?
Die Elbwiesen

Was kann die Zeichnung nicht?


Was kann sie?
Sie kann offenbaren und vermitteln. Der Zeichner erkennt und verinnerlicht Zusammenhänge. Er entwickelt eine eigene Handschrift, die seine Vorlieben offenbart. Seine Persönlichkeit und das Selbstbewusstsein werden gestärkt. Der Betrachter wird eingeladen dem Strich und den Details zu folgen, genau hinzuschauen und die Gedanken weiter zu spinnen.