While Planning This The Architect Was Sober
21 x 21 cm
Bleistift auf Papier






Anlässlich der Ausstellung ‚Die Zukunft ist das neue Ding‘ baten wir, Nora Mona Bach und Sebastian Gerstengarbe,
die teilnehmenden Künstler*innen um Partizipation an den Inhalten dieser Internetseite, anstelle eines gedruckten Kataloges:
Um die drögen Vitabeiträge und Ausstellungslisten, die wir alle auf unseren Seiten haben nicht nochmal herzuzeigen,
haben wir uns einen Fragebogen überlegt, den jede*r so ernst oder verspielt und so vollständig, wie sie*er wollte, ausgefüllt hat.



Was ist das neue Ding?
Bei mir: ausschließlich mit Bleistift zu zeichnen.

Adresse deiner Website?
www.nicolasengele.de (dank DSGVO aber gerade im Umbau).

Was machst Du?
Künstlerische und angewandte Grafik (selbständig und als Angestellter an der MLU).

Woher kommt das?
Von meiner Großmutter (heißt es zumindest in meiner Familie).

Wie lange brauchst du dafür?
Von 5 Minuten bis zu einem halben Jahr.

Wen willst du beeindrucken?
Mich.

Wer beeindruckt dich?
Künstler und Kreative die mit ihrer Sache erfolg haben und sich trotzdem treu bleiben.

Kannst du von deiner Kunst leben?
Nein.

Welche Art Kunst wäre dir peinlich?
Kunst zu machen, zu der ich keinen persönlichen Bezug habe.

Sammelst du Kunst?
Nicht wirklich.

Was sammelst Du sonst?
Lego- und Gabelstapler-Modelle (oder eine Kombination aus beidem).

Wie sieht es in Deinem Atelier aus?
Aufgeräumt.

Was siehst Du vom Atelier aus?
Eine Efeu bedeckte Wand und dahinter den Halle-Tower.

Atelier frühmorgens, tagsüber oder nachts?
Nachts.

Beeindruckender Moment im Atelier?
Das es dann doch wieder so spät geworden ist.

Schlimmster Moment im Atelier?
10 Liter Tapetenleim, die sich über den Boden ergossen haben.

Was, wenn nicht Künstler?
Biologe.

Wer ist Thomas Rug?
Mein Grafik-Professor.

DAS Bildungserlebnis während des Studiums?
Die Brockenwanderungen.

Vorbild früher / heute / immer?
Momentan: Günther Förg.

Entmutigendes Erlebnis während des Studiums?
Herr Professor Klieber war mit dem Umfang meiner Arbeiten überhaupt nicht zufrieden.

Welche Kunstform, wenn nicht deine?
Skulpturen und Plastiken.

Eine Legende von unter dem Kirschbaum?
Das gute Bier dort verhindert, dass ich mich daran genau erinnere.

Vorzüglicher Moment in den Werkstätten?
Dort war ich leider viel zu selten.

Politik und Kunst?
Nein.

Religion und Kunst?
Nein!

Rausch und Kunst?
Ne.

Provinz oder Metropole?
Wahrscheinlich zieht es einen immer dahin, wo man nicht ist: also Metropole.

Analog oder digital?
Analog.

Gegenstand? 
Rotring 800, 2 mm.

Witz? 
Der mit dem Zug, der von den Schienen, über die Wiese, um den Baum, wieder über die Wiese und auf die Schienen fährt …

Theaterstück? 
Zement von Heiner Müller (Residenztheater München).

Getränk?
Cherry Coke Zero.

Roman? 
Picknick am Wegesrand.

Jahreszeit?   
Herbst.

Film? 
Personal Shopper.

Mahlzeit?
Schweizer Wurstsalat mit einem Hefeweizen.

Buch? 
Die Kunst einen Bleistift zu spitzen.

Lied? 
Dancing for Rain (Rise Against).

Website? 
nerdcore.de

Musik? 
Lieber Hörspiele, Hörbücher und Podcasts.

Serie? 
Community.

Spiel? 
Half Life.

Entertainer*in? 
Dan Harmon.

Podcast? 
Last Podcast On The Left.

Kleidungsstück?
Kapuzenpullover.

Wort?
Eklatant.

Beste Ausstellung in letzter Zeit?
Olafur Eliasson in Stockholm (allerdings schon 2015).

Sehnsuchtslandschaft?
Schwäbische Alb.

Was kann die Zeichnung nicht?
Vieles.

Was kann sie?
Einiges.