o. T. (L 8) (2012)
Lichtdruck
16,4 cm x 20,4 cm






Anlässlich der Ausstellung ‚Die Zukunft ist das neue Ding‘ baten wir, Nora Mona Bach und Sebastian Gerstengarbe, 
die teilnehmenden Künstler*innen um Partizipation an den Inhalten dieser Internetseite, anstelle eines gedruckten Kataloges:
Um die drögen Vitabeiträge und Ausstellungslisten, die wir alle auf unseren Seiten haben nicht nochmal herzuzeigen, 
haben wir uns einen Fragebogen überlegt, den jede*r so ernst oder verspielt und so vollständig, wie sie*er wollte, ausgefüllt hat.


Was ist das neue Ding?
Tja.

Adresse deiner Website?
Kann man ja googeln.

Was machst Du?
Zeichnung, Plastik, Schule.

Woher kommt das?
Von Innen.

Wie lange brauchst du dafür?
Unterschiedlich.

Wen willst du beeindrucken?
Beeindrucken ist natürlich toll. Weiß nicht, ob ich das schon mal getan habe. Ich möchte erreichen.

Wer beeindruckt dich?
Menschen, die sich mit ganzem Einsatz und ihrer Person, mit ungezügelter Leidenschaft in eine Sache hineinbegeben und in ihr wirken.

Kannst du von deiner Kunst leben?
Jain.

Welche Art Kunst wäre dir peinlich?
Weiß ich nicht.

Sammelst du Kunst?
Nein.

Was sammelst Du sonst?
Dinge, Materialien, um Kunst zu machen.

Wie sieht es in Deinem Atelier aus?
Relativ geordnet.

Was siehst Du vom Atelier aus?
Grün.

Atelier frühmorgens, tagsüber oder nachts?
Unterschiedlich. Gern von Nachmittag bis 11 Uhr.

Beeindruckender Moment im Atelier?
Wenn sich etwas verselbstständigt und sich zeigt, etwas was man zuvor nicht in Betracht gezogen hat.

Was, wenn nicht Künstler?
Dann Künstlerin 😉

Wer ist Thomas Rug?
Er war mein Professor. Er nahm sich viel Zeit.

DAS Bildungserlebnis während des Studiums?
Selbstständigkeit lernen. Mit der Freiheit umgehen.

Vorbild früher / heute / immer?
(allgemein gehalten:) Musiker*innen, Tänzer*innen – grundsätzlich Leute die sich zeigen, etwas von sich zeigen.

Welche Kunstform, wenn nicht deine?
Die eine Form, meine Form gibt es nicht. Der Inhalt, die Idee bestimmt die Form.

Eine Legende von unter dem Kirschbaum?
Der Schlüssel zur Radierwerkstatt ist weg! (…) 

Politik und Kunst?
Unbedingt.

Religion und Kunst?
Auch, ja klar.

Rausch und Kunst?
Im besten Falle.

Provinz oder Metropole?
ProMet.

Analog oder digital?
Superduperanalog. Ist das bedauerlich? Ich weiß es nicht.

Gegenstand?
Metall.

Witz?
Wenn Chuck Norris ins Wasser fällt …

Theaterstück?
Schwierig. Auf mich wirkt es häufig künstlich. Vielleicht habe ich noch kein gutes Stück gesehen.

Getränk?
Apfelschorle

Jahreszeit?
Frühling, Sommer, Herbst und Winter – in dieser Reihenfolge.

Film?
In starker Erinnerung: Mommy von Xavier Dolan, Letzte Doku: Beuys von Andres Veiel

Mahlzeit?
Was Festes: Rotkohl und Roulade

Buch?
Angela Krauß, „Ich muß mein Herz üben“

Lied?
Still

Musik?
Total Querbeet

Serie?
Tatort

Spiel?
Eher Schnelligkeit und Geschicklichkeit. Weniger Strategie.

Podcast?
Ach herje.

Kleidungsstück?
Hose

Wort?
Hand

Sehnsuchtslandschaft?
Eine eigene Werkstatt mit allem drum und dran. Weniger Asphalt.

Was kann die Zeichnung nicht?
Sie kann alles, wenn sie will und gut gemacht ist.